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Asch-Weide

(Salix cinerea)

III — IV Home Niedermoorwiesen, Bruchwälder, Bachufer
2 — 4 m indigen LC
Salix cinerea
Synonyme: Salix acuminata, Salix aquatica, Salix aurita var. cinerea, Salix polymorpha, Aschgraue Weide, Grau-Weide. Nanophanerophyt, coll-um. Der Wuchs ist flach-halbkugelig. Das Holz von 2 — 4-jährigen, entrindeten Ästen weist zahlreiche Striemen auf. 1 — 2-jährige Äste sind grau-samtig, darunter schmutzigbraun. Die Laubblattspreite ist breit-lanzettlich bis verkehrt eilanzettlich oder eilänglich, ihr Rand wellig bis grob unregelmäßig gekerbt. Die Oberseite der Blätter ist grauhaarig. Die Nebenblätter sind 3 — 5 mm lang (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Salix cinerea
 
 
Salix cinerea
 
 
Salix cinerea
Aufnahmen: 18.06.2016 Purbach
 
Blätter
 
 
Beblätterung
 
 
Blatt, Nebenblätter, Knospen
 
 
Koordinaten des Standortes: 47°49'58,27"N, 13°30'14,31"E. Aufnahmen: 13.07.2024 Ufer des Egelsees
 
Salix cinerea
 
 
Salix cinerea
 
 
Salix cinerea
Aufnahmen: 16.07.2014 Laudachsee

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1876

"403. S. cinerea. L. sp. (S. polymorpha Host. — S. acuminata Hoffm. non Smith. — S. aquatica Sm. Aschgraue W.)
Strauch 4 — 10' hoch, mit grauem Blattwerke, ältere Aeste dick, mattbraun, heurige Zweige abstehend, grausammetig. Blätter sehr verschieden gestaltet, theils breitlanzettlich, theils elliptisch oder verkehrteiförmig, gegen die Basis verschmälert, unter der Spitze meist verbreitert, mit kurzer, gerader Spitze zugespitzt, oder spitz oder stumpf, ganzrandig und am Rande meist etwas wogig oder wellig-gesägt, oberseits weichhaarig, graugrün, runzelig, unterseits bläulich oder graufilzig, netzaderig, bei 1—3'' Länge 0,5—1,5" breit, sehr weich. Nebenblätter nierenförmig, gezähnelt. Blattknospen flaumiggrau. Kätzchen sitzend, an der Basis mit schuppigen Deckblättern besetzt, vor den Blättern herausbrechend, ziemlich gerade, dick, vor dem Aufblühen in einen dichten, weissen Pelz gehüllt. Kätzchenschuppen 2färbig, an der Spitze schwärzlich, am Rande weisshaarig, die männlichen zottiger. Männliche Kätzchen eilänglich, später walzlich , 1 —2" lang, 5''' breit, hellgelb. Staubfäden 2, getrennt, Staubkölbchen pomeranzengelb; weibliche Kätzchen 1— 1,5" lang, 3''' breit, zur Fruchtreife länger, bis 3''' lang, graugrün. Fruchtknoten kegelförmig, filzig, gestielt, Stielchen 4mal länger als die Honigdrüse, Narben fast sitzend, länglich, kurz-2spaltig. Zuweilen befinden sich bei dieser wie bei der folgenden Art männliche und weibliche Blüthen zugleich an dem selben Kätzchen. Durch die oberseits flaumigen Blätter und dichtgrauflaumigen Blattknospen von S. caprea verschieden.
März — April


Auf feuchten Wiesen, an Bachufern, Wassergräben, sumpfigen und moorigem Boden des Flachlandes und auf Granitboden der Mühlviertlerberge. Um Linz zunächst am östlichen Ende der Fügerwiese gegen die Haselstrasse zu eine Hecke bildend; am Thurme hinter Niederreith, längs der Strasse nach Weingartshof; an der Traun zerstreut; am Schlederbache bei Kremsmünster, an der Krems vor Achleithen, häufig um Aistersheim (Keck). Auf Inninseln und an Bächen des Innkreises. Im Salzkammergute und im Traunkreise. Im unteren Mühlkreise um Kreuzen, Grein, Waldhausen, um Sandl, Liebenau und im oberen Mühlkreise in Hochmooren (bis 2400'). Seltner in Alpengegenden.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 342), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
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 Letzte Bearbeitung 10.10.2026

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